Presse

35 Jahre Beratung und Hilfe für Familien und Kinder

Frühförder- und Beratungsstelle für frühkindliche Entwicklung in Alsfeld und Lauterbach

Die Frühförder- und Beratungsstelle von Kompass Leben e.V. konnte im letzten Jahr auf 35 Jahre erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken: 1986 übernahm die damalige Behindertenhilfe des Vogelsbergkreises die Räumlichkeiten der Kinderhilfe Vogelsberg und eröffnete die Frühförder- und Beratungsstelle für frühkindliche Entwicklung.READ MORE

(Weihnachts-) Geschenke aus der Region

Der Alsfelder RegionalLaden von Kompass Leben e.V. bietet Geschenke-Service an

Geschenke machen Freude – umso mehr, wenn nicht nur die Beschenkten profitieren, sondern auch die Schenkenden und diejenigen, die die Päckchen mit Liebe packen. Für Firmen aus der Region, aber auch Kunden, die gerne anderen eine Freude machen möchten, bietet der RegionalLaden von Kompass Leben e.V. direkt am Alsfelder Marktplatz einen besonderen Service an: READ MORE

Personalehrung bei Kompass Leben e.V.: Arbeiten mit Respekt, Kreativität, großem Können und Leidenschaft

Kompass Leben e.V. ehrt und verabschiedet verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Es gab Einiges zu feiern, vor wenigen Tagen im sonnenbeschienenen Innenhof der neuen Wohneinrichtung von Kompass Leben e.V. Denn dorthin hatte der Vorstand des sozialen Dienstleisters zahlreiche verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, um ihnen für langjährige Dienste zu danken. Vier weitere traten den Ruhestand an und wurden von Katja Diehl, der Vorstandsvorsitzenden, und Vorstandsmitglied Frank Haberzettl verabschiedet.READ MORE

Eröffnung der neuen Wohneinrichtung „Haus am Cent“ in Lauterbach: „Meilenstein für Menschen mit Behinderung“

Viel positives Echo bei der Eröffnung der neuen Wohneinrichtung „Haus am Cent“ von Kompass Leben e.V. im Zentrum Lauterbachs

Das Wetter spielte mit! Die Eröffnung der neuen Wohneinrichtung „Haus am Cent“ von Kompass Leben e.V. in Lauterbach konnte planungsgemäß im Innenhof des nagelneuen Gebäudekomplexes in der Innenstadt stattfinden, und viele Gäste nutzten die erste Gelegenheit, den Neubau kennenzulernen: READ MORE

Wichtiges Angebot: Teilhabeberatung im Vogelsberg bis 2029 gesichert

MdB Michael Brand im Gespräch mit Katja Diehl und Andrea Schmidt von Kompass Leben e.V.

520 Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten im Vogelsberg unter dem Dach des sozialen Dienstleisters Kompass Leben e.V., 230 Menschen nutzen dessen Wohnangebote – Grund genug für Michael Brand, dem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten im Vogelsbergkreis, sich für deren Belange zu interessieren und ins direkte Gespräch zu kommen.READ MORE

Neue Kooperation zwischen Saunalux und Kompass Leben

Bereits nach drei Wochen sind die Erwartungen übertroffen

Grebenhain/Herbstein. Ein Bericht Mitte Mai im HR Fernsehen über die Firma Saunalux im Grebenhainer Ortsteil Nösberts-Weidmoos brachte den „Stein ins Rollen“. Dabei wurde auch auf die Suche nach Mitarbeitern wegen der hohe Auftragslage auf Grund der Corona Pandemie und dadurch bedingten längeren Wartezeiten bis zur Lieferung einer Sauna hingewiesen. Der Bericht war Anregung für „Kompass Leben“ in Herbstein zur Verbindungsaufnahme mit Saunalux Prokuristin Isabell Wißner zwecks einer Kooperation.

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Impfmarathon: Kompass Leben krempelt die Ärmel hoch

Kompass Leben e.V. impft vor Ort in Werkstätten und Wohneinrichtungen: 248 Personen erstmals geimpft

Auch für sie ist seit einem Jahr Ausnahmezustand: Die Menschen, die in den Einrichtungen von Kompass Leben e.V. leben und arbeiten, mussten wie alle anderen ihren Alltag den Anforderungen der Pandemie unterordnen. Nicht immer war das leicht, zumal während des ersten Lockdowns die Werkstätten geschlossen und die Wohneinrichtungen für Besucher geschlossen wurden. Mit der Zeit haben Werkstatt- und Einrichtungsleitung Konzepte entwickelt, die einen Lebens- und Arbeitsalltag unter Coronabedingungen ermöglichen. Dazu gehören regelmäßige Tests sowohl bei den Klienten als auch dem Betreuungspersonal. Auch das Einhalten von Hygiene- und Abstandsregeln ist Teil des Alltags geworden. Für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, wie sie unter dem Dach des sozialen Dienstleisters leben und arbeiten, nicht immer leicht, dennoch: „Wir können bisher nur den Hut davor ziehen, wie gut unsere Klienten die ganze Last mittragen“, so die Vorstandsvorsitzende Katja Diehl, „von unserem Betreuungspersonal ganz zu schweigen – sie alle haben eine Menge geleistet und tun es noch.“

Doch nun gibt es einen Lichtstreif am Horizont: Es wird geimpft in den Alsfelder und Herbsteiner Häusern – der erste Durchlauf wurde bereits beendet und 248 Menschen haben ihre erste Dosis zum Schutz vor einer Corona-Infektion erhalten. Organisiert wurde das Ganze von einem Team von Kompass Leben e.V. in Kooperation mit dem Impfzentrum Alsfeld und der City Ambulanz Alsfeld, die die Dokumente prüft und die Impfnachweise erstellt, sowie den impfenden Hausarztteams vor Ort. Isabelle Konle, Teilhabecoach im Haus am Michelsbach in Herbstein, berichtet davon, wie aufwändig die Aktion in einer Einrichtung wie Kompass Leben e.V. ist: „Viele unserer Klienten haben gesundheitliche Einschränkungen, daher ist eine gute Anamnese wichtig“, erläutert sie und zeigt sich sehr erleichtert, dass mit den impfenden Hausärzten genau diejenigen vor Ort sind, die die Menschen ohnehin schon kennen: „So ist auf jeden Fall das Vertrauen groß, denn einige von ihnen haben natürlich auch ein wenig Angst vor der Impfung.“ Insgesamt aber stellen Konle und ihre Kolleginnen und Kollegen fest, dass auch die Klienten die Notwendigkeit des Impfens verstehen, nicht zuletzt, weil ihr Alltag seit einem Jahr ohnehin von der Pandemie bestimmt ist. „Mit zu den Vorbereitungen gehörten auch Gespräche mit den gesetzlichen Betreuern unserer Klienten, denn diese müssen der Impfung ja auch zustimmen.“ Und so ist es eine Menge Papierkram, den es im Vorfeld eines jeden Impfdurchgangs zu erledigen gibt und den Sascha Diederich, Einrichtungsleiter im Haus am Michelsbach, und Verwaltungsfachkraft Martin Volz als Verantwortliche am Eingang zum hausinternen Impfzentrum überprüfen müssen. Ein großer Multifunktionsraum unterm Dach wurde hierfür hergerichtet. Hier sitzt auch das Team der City-Ambulanz mit seinem Equipment und hier haben die Hausarztteams kleine, abgeteilte Kojen zum Impfen, denen sich ein Wartebereich anschließt, in dem die frisch Geimpften die obligatorische Viertelstunde warten müssen. Menschen mit Einschränkungen werden hier fürsorglich begleitet, bis sie den Raum wieder verlassen können. Zur Logistik des Impfens bei Kompass Leben e.V. gehörte auch das sinnvolle Einteilen von Impfgruppen an jeweils zwei Tagen. „Um das Risiko von Ausfällen aufgrund von Beschwerden nach der Impfung zu verteilen, haben wir die Gruppen so aufgeteilt, dass wir auch bei einer bestimmten Ausfallquote noch genug Personal hätten, um arbeitsfähig zu bleiben und uns auch um eventuell betroffene Bewohner zu kümmern“; führt Isabelle Konle aus.

Denn nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohneinrichtungen von Kompass Leben werden geimpft, auch alle Personen aus dem Betreuerstab sind berechtigt und willens. Tim Hansel, der aktuell eine Ausbildung zum Erzieher macht und als Gruppengehilfe arbeitet, freut sich, „dass der Tag endlich gekommen ist.“ Wie alle Menschen hofft er mit dem Impfschutz auf ein wenig Normalität und auch auf Erleichterungen: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden derzeit täglich getestet – ein großer Aufwand, nicht nur für den Arbeitgeber, sondern auch kein wirklicher Spaß für das Personal. Und Tim Hansel hat noch einen Grund, sich impfen zu lassen: „Außerdem tragen wir alle Verantwortung füreinander, daher sollte man sich unbedingt impfen lassen“, findet der 35-jährige Herbsteiner, der damit nicht nur die Corona-Impfung meint, sondern auch weitere Impfungen miteinschließt. Sprach’s, krempelte die Ärmel hoch und ließ sich piksen – sowie weitere 64 Menschen an diesem Tag, die bald wieder sicherer durch ihr Leben und das von anderen gehen werden.

 

Fotos: Schlitt & Grünewald

  • Kompass Leben e.V.

    Pestalozzistraße 1
    36358 Herbstein

    Tel.: 06643 91853 0
    Fax: 06643 7246
    E-Mail: info@kompassleben.de

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Selbstbestimmtes Wohnen als zentrales Element von Inklusion leben

Ambulant Betreutes Bewohnen von Kompass Leben e.V. bezieht neue Räume in Herbstein – Angebot für Menschen mit Unterstützungsbedarf im ganzen Vogelsberg

Seit Anfang des Jahres ist es wieder mit Leben gefüllt – das Doppelhaus an der Herbsteiner Hessenstraße, zentral gelegen und mit frisch renovierten Wohnungen. Eingezogen sind bisher sieben Personen – Menschen mit Unterstützungsbedarf, die hier im Rahmen des Ambulant Betreuten Wohnens (ABW) des sozialen Dienstleisters Kompass Leben e.V. selbstbestimmt wohnen und leben können. Mit im Haus befindet sich ein geräumiges Büro, hier steht das ABW-Team zur Beratung von Interessenten, aber auch für die Koordinierung der Begleitung von Klienten zur Verfügung. Das Ambulant Betreute Wohnen bietet den Menschen Begleitung zu einem selbstbestimmten Leben, dabei soll eine eigenständige Lebensführung, soziale Eingliederung und die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht und erhalten bleiben. Ziele sind u.a. eine möglichst selbstständige Lebensführung und weitestgehende Unabhängigkeit von Betreuung zu gewährleisten.

„Je nach Bedarf der Menschen, die unser Angebot nutzen, ist das Unterstützung bei der Alltagsplanung, Erhaltung bzw. Verbesserung von Mobilität und Orientierung, Bewältigung von behinderungs-, alters- und krankheitsbedingten Abbauprozessen, Stabilisierung der physischen und psychischen Gesundheit oder bei bürokratischen Angelegenheiten“, erläutert Isabell Linn. Als Teilhabecoach ist sie verantwortlich für Koordinierung, Steuerung und das Umsetzen der Teilhabeplanung der Klienten. Auch Begleitung bei Freizeitaktivitäten ist mit im Portfolio des Ambulant Betreuten Wohnens. Hinter all dem steckt der Ansatz „Mensch im Mittelpunkt“, den Kompass Leben e.V. schon lange auf allen Ebenen seines Angebotes verfolgt. „Unsere Klienten und ihre Vorstellungen bleiben im Fokus unseres Denkens“, führt Linn aus, „ihre Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit hat oberste Priorität.“ Umso wichtiger war es für Kompass Leben e.V., mit diesem Haus vielen Wünschen von Menschen mit Unterstützungsbedarf gerecht zu werden: Das Haus in der Hessenstraße bietet fünf Wohnungen; Platz für Wohngemeinschaften, für Paare und Singles. Durch die zentrale Lage mitten in Herbstein werden fußläufige Wege zum Einkaufen und zu anderen Anlaufstellen erleichtert – ein großes Thema für Menschen mit Einschränkungen, wie Isabell Linn weiß: „In den Ortskernen der meisten Städte gibt es zu wenige Wohnangebote für Menschen mit Unterstützungsbedarf, dabei würde gerade ein solches zentrales Angebot sehr zur selbstständigen Lebensführung beitragen.“ Sie bedauert, dass viele Vermieter noch nicht bereit sind, bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit verschiedenen Behinderungen anzubieten. „Wir möchten auf lokaler und regionaler Ebene Strukturen schaffen, deren Basis ein gemeinsames Verständnis von Inklusion ist und auf der man Maßnahmen planen und organisieren kann, die es Menschen ungeachtet ihrer Einschränkung ermöglichen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, ihre sozialen Beziehungen ohne Barrieren zu pflegen und an der Gesellschaft teilzuhaben“, so Linn zur Intension von Kompass Leben e.V. Der Dienstleister ist daher bestrebt, seinen Klienten diesen Wohnraum zur Verfügung zu stellen – in Herbstein ist dies mit der Immobilie an der Hessenstraße gelungen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Einzelwohnungen, auch unter Eigenregie der Bewohnerinnen und Bewohner, im ganzen Vogelsberg. In der zweiten Etage des Hauses in Herbstein wohnen Christiane Trabandt und Uwe Schott. Das Paar freut sich sehr über die moderne Ausstattung der Wohnung, die ihnen gleichzeitig genug Platz für eigene Möbel und individuelle Gestaltung lässt. Sie sind als erste eingezogen und wollen – so Christiane Trabandt – „nie wieder ausziehen“.

Das Angebot Ambulant Betreutes Wohnen richtet sich an erwachsene Menschen mit vorrangig geistiger und/oder körperlicher Behinderung sowie seelischen Beeinträchtigungen. Sozialpädagogen, pädagogische Fach- und Assistenzkräfte unterstützen die Klienten durch individuell vereinbarte Teilhabe- und Assistenzleistungen bei einer selbstbestimmten Lebensführung. Gerne steht Frau Isabell Linn für Informationen und Beratung rund um das Thema Betreutes Wohnen zur Verfügung. (Telefon: 06631 91182-222, Mail: i.linn@kompassleben.de).

 

Fotos: Schlitt

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Unterstützte Beschäftigung als Ausdruck inklusiven Arbeitens

Individuelle Orientierung und Qualifizierung über Campus von Kompass Leben e.V.

Erwerbstätigkeit ist mehr als nur Broterwerb und Beschäftigtsein: Sie ist ein Wert an sich, da sie es den Menschen ermöglicht, eine als sinnvoll und interessant empfundene Arbeit zu verrichten, Kontakte mit anderen Menschen herzustellen und zu pflegen oder auch einfach den Tag sinnvoll zu strukturieren. Darüber hinaus ist auch das individuelle Selbstwertgefühl mit dem ausgeübten Beruf verbunden, hinzu kommt neben der sozialen Komponente das gesellschaftliche Ansehen des Einzelnen. All diese Dinge gelten auch für Menschen, die aufgrund kognitiver, physischer oder psychischer Probleme für den so genannten ersten Arbeitsmarkt ungeeignet scheinen. Genau sie dort zu integrieren, diesen Arbeitsmarkt also inklusiver zu machen, ist eine Aufgabe des Bereichs „Unterstützte Beschäftigung“ des sozialen Dienstleisters Kompass Leben e.V.

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